TonerCard als Beilage zur Kartusche

Wofür?

Infos zu Zweck und Hintergrund

… als Beilage Toner-Kartusche oder -Patrone …:

(mit leider „Hintergedanken“, die man wissen sollte …)

… hier am Beispiel einer in der Verpackung beigefügten Card beim Kauf einer Toner-Kartusche, die als Ersatz der leeren originalen Kartusche ausgetauscht wird, wenn Nachfüllen angesagt ist.

NICHT gleich ausprobieren, sondern bitte erst bis zum Schluss lesen, weil Handhabung mit Tücken …

Einschub mit TonerCard am Drucker, Kopierer, Fax
Einschub mit TonerCard am Drucker / Kopierer / Fax

Drucker sind seit vielen Jahren relativ preiswert, wenn man dann später mit den Folgekosten bekannt gemacht wird und diese gegenrechnet, sobald der Toner verbraucht ist. Die Hersteller bewerben intensiv den Kauf von Ihrem Marken-eigenen Toner, weil nun mal der originale Toner der Marke XYZ zum originalen Gerät der Marke XYZ gehört. Ganz zu schweigen von teils nachzulesenden Einschränkungen bei Garantie-Ansprüchen, falls man Marken-fremde (preislich erheblich günstigere) Nachfüllware genommen hatte. Die Drucker-Herstellerfirmen generieren Gewinne vorrangig aus dem Verkauf von Toner (und Drucker-Tinte) und weniger im Anteil der Drucker selbst. Also wie die Einnahmen-Minderungen gegenüber alternativen Anbietern reduzieren?

Die Idee mit den Chipkarten brachte die Lösung, denn originale Kartuschen erkennt das Marken-gleiche Gerät genau. Originale Nachfüllkartuschen (und -patronen) halten, bis sie leer sind.

Bei Geräten mit Schlitz und integrierter Funktion TonerCard kann die Anzahl der Ausdruck-Vorgänge limitiert sein auf eine Höchstzahl. Und die kann deutlich unter dem noch restlichen Inhalt der Kartusche liegen.

Folglich kann man leider oft viel zu früh wieder lesen, dass der Toner gewechselt werden muss und der Drucker einfach nicht mehr druckt …

Sehr ärgerlich, weil dadurch kaum gespart, weil die noch teils befüllte Kartusche / Patrone gewechselt werden muss.

Ein Mega-Groll-Gefühl wider die Umwelt sozusagen gratis inklusive. Pfui!

Einschub Card am Drucker, Kopierer, Fax
Einschub für Karte am Drucker / Kopierer / Fax

… und manchmal entdeckt man diesen Schlitz erst, wenn man danach sucht, um bei der Frage nach dieser Toner-Card nachzuforschen …

Wichtig: Bitte NICHT einfach einschieben, um zu schauen, was passiert. Erst kundig machen, wie diese Card zu verwenden ist und wie diese richtig eingelesen wird. Andernfalls kann alles dabei quasi vergeblich werden.

Bedienungsanleitung und/oder Suche im Internet mittels Stichwörtern, z.B. Fabrikat, Modelbezeichnung, Card oder Karte oder Chipkarte, …

Verwendungszweck: Anzahl der Ausdrucke freigeben – je nach Inhalt-Volumen des Toners. Alles zusätzlich nicht allgemein gültig, weil unterschiedlich je nach Hersteller.

Und je nach Preis kann der Toner z.B. für 2000 oder z.B. 4000 Ausdrucke* ausreichen*, aber diese Anzahl gilt bei allen (!) Herstellern nur für eine im Kleingedruckten festgelegte Flächendeckung, das heißt für die Menge (Farbe) / Toner, die das Standard-A4-Papier bedeckt.

* Das sind fast immer nur 5%. Und sobald ein Bild auf dem Blatt ist, wird diese kleine Prozentzahl schnell überschritten, heißt geringere Gesamtzahl mögliche Ausdrucke.

Beim Drucken heißt das umgerechnet: 100% Farbe auf dem Papier für buntes Bild, und schon wird die 20-fache Menge Toner verbraucht. Oder anders herum ausgerechnet: nicht 2000 Ausdrucke, sondern nur ein Zwanzigstel Kapazität. Hängt alles natürlich zusätzlich von der verbrauchten Farbintensität ab. – Und dabei kommt man auf einen heftig hohen Preis für einen DIN-A4 großen Foto-Print.

Tipp: Schauen Sie beim Kauf eines neuen Druckers genau, ob der einen Einschub für Karten hat?!

Überlegen Sie genau, ob Sie mit Toner-/ Tinten-Alternativen arbeiten wollen – auch unter dem Aspekt zur Garantie.

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